Ich heiße Veronika,
Ich bin bildende Künstlerin.
Die Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit und ist mein zentrales künstlerisches Medium. Schon früh habe ich fotografiert und mich intensiv mit dem Handwerk auseinandergesetzt. Über viele Jahre hinweg war Fotografie ein selbstverständlicher Teil meines Alltags und meiner Praxis.
Während meines Studiums habe ich kontinuierlich künstlerisch und parallel als Fotografin gearbeitet. In dieser Zeit entwickelte sich eine eigenständige fotografische Handschrift, die bis heute prägend ist. Ich studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg sowie parallel Architektur an der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. An der Akademie war ich Studentin bei Prof. Ottmar Hörl. Künstlerische und publizistische Projekte realisierte ich unter anderem gemeinsam mit Prof. Horst Dittrich.
Ich bin Architektin und Innenarchitektin und übe diesen Beruf sehr frei und unkonventionell aus. Gestaltung ist für mich kein theoretischer Prozess. Ich betrete einen Raum – und habe eine Vorstellung. Eine innere Klarheit dafür, was möglich ist. Diese Art zu sehen ist mir vertraut und selbstverständlich.
So erlebe ich es auch in der Natur. Bestimmte Situationen, Lichtstimmungen oder Motive ziehen mich unmittelbar an. Es ist ein Moment von Intensität, von Energie, den ich nicht herstelle, sondern wahrnehme. Daraus entsteht das Bedürfnis, etwas festzuhalten. Ohne Inszenierung, ohne Konstruktion – aus dem Augenblick heraus.
Diese Fähigkeit, intuitiv zu erfassen, was ein Raum, ein Bild oder eine Situation braucht, begleitet mich seit jeher. Die Architektur hat sie nicht hervorgebracht, aber ihr Form, Routine und Sicherheit gegeben.
Meine fotografischen Arbeiten entstehen aus dieser Verbindung von Intuition, Erfahrung und einem sehr direkten Verhältnis zur Wahrnehmung.